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Gerätturnen weiblich
Hans Groob / Rheinische Post
08. Mai 2019

Im attraktiven Pokalwettbewerb des Deutschen Fußballbundes gehört der Schlachtruf „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ seit mehr als drei Jahrzehnten zu den bekanntesten Hoffnungstexten, der sich dann allerdings nur für zwei Mannschaften mit dem Einzug ins Endspiel – seit 1985 im Olympiastadion von Berlin – realisiert.

Dass auch Aktive aus anderen Sportarten diese stimmungsvolle Losung aus dem Fußballpokal, die inzwischen ein echter Ohrwurm ist, immer dann gerne übernehmen, wenn sie sich selbst zu einer besonderen Gelegenheit in die deutsche Hauptstadt begeben, das hat sich inzwischen eingebürgert. So geht es auch den sechs jungen Turnerinnen Emma und Eva Lang, Mia Rotärmel, Janne Winzen, Greta Parletta und Lotte Meiborg sowie Lehrerin/Trainerin Linnea Schöpfs vom Cusanus-Gymnasium Erkelenz, die am Dienstag um 8.54 Uhr mit dem Regionalexpress von Erkelenz nach Düsseldorf fahren, dort umsteigen in den ICE 847, der sie schließlich mit weiteren Ausnahmesportlern (allesamt Landesmeister) aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin bringt. Dort nehmen sie am Bundesfinale des Schulsportwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ teil, der vom 7. bis zum 11. Mai sein Frühjahrsfinale in den olympischen Sportarten Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis und Volleyball sowie in den paralympischen Sportarten Goalball, Rollstuhlbasketball und Para Tischtennis feiert. Insgesamt qualifizierten sich dafür deutschlandweit 360 Schulmannschaften mit 3200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Mit freundlicher Genehmigung der RP-Online. Link zum kompletten Artikel.